Klaviersonate Nr. 39 in f / F minor op. 37

 

Komponist/Autor:

Schneider, Friedrich

Verlagsnummer:

PF-2015
ISMN: 9790501391332
 
Bearbeiter/Herausgeber: Pfefferkorn, Nick
Sprache(n) des Textteils: Deutsch
Produktart: Spielpartitur(en)
Enthaltene Einzelstimme(n):

-

Erscheinungsform: Broschiert
Seitenzahl / Format: 40 S. - 31,0 x 24,3 cm

 

Friedrich Schneiders umfangreiches Schaffen für das Klavier blieb – trotz vielfältiger Spezialuntersuchungen auf diesem Gebiet – bisher von der Forschung völlig unbeachtet, obwohl er zu den angesehensten Klaviervirtuosen seiner Zeit gehörte. Bei oberflächlicher Betrachtung taucht sein Name jedoch sofort als Pianist der Uraufführung von Beethovens op. 73 (5. Klavierkonzert Es-Dur) am 28. November 1811 im Leipziger Gewandhaus auf. 

 

Schneiders erste Klaviersonaten gelangten 1804 nach Leipzig, wo sie August Eberhard Müller vorgelegt wurden, der sie wiederum dem Verlag Breitkopf & Härtel zum Druck empfahl. Zeitgenössische Rezensionen folgten umgehend:

 

„Es kann schwerlich ein angenehmeres Geschäft für einen Rec. geben, als das ist, welches so eben mir obliegt: die erste, und eine so vorzüglich wohlgeratene Arbeit eines jungen Mannes - und mit dieser ihn selbst in der größeren Welt einzuführen.“

 

Mit dieser Einleitung eröffnete Friedrich Rochlitz die Besprechung der 1803 komponierten und im Folgejahr als Opus 1 erschienenen Trois Sonates pour le Pianoforte. Schneiders Schaffen für Klavier brachte nicht weniger als 42 Klaviersonaten, 7 Klavierkonzerte, eine unüberschaubare Masse an kleineren Klavierstücken und etliche klavierbegleitete Kammermusik hervor, die teils schon viel früher entstanden waren. Sein gesamtes Sonatenschaffen entstand jedoch in dem kurzen Zeitraum von 1802 bis 1814 und fand somit seinen Abschluss, noch bevor Beethoven seine späten Sonaten überhaupt geschrieben hatte. 

 

Die 1813 entstandene Sonate Nr. 39 f-Moll (op. 37) ragt besonders wegen ihrer eigentümlichen, zweisätzigen Anlage heraus und verbindet schon im ersten Satz, einem überaus breiten Scherzo, den brillanten Stil der Sonaten opp. 26 und op. 40 mit dem leidenschaftlichen Pathos der großen Mollsonaten. Schneiders Sonatenschaffen fand bereits 1814 mit der Sonate Nr. 42 B-Dur (op. 78, gedruckt 1829) seinen Abschluss.

 

Die vorliegende Ausgabe der Klaviersonate Nr. 39 legt den Grundstein der Edition sämtlicher Klaviersonaten Friedrich Schneiders. Alle Sonaten werden zunächst in preiswerten Einzelausgaben erscheinen.

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