Sonate in D op. 6 für Violoncello und Klavier

Komponist/Autor:

Franck, Eduard

Verlagsnummer:

EK-2071
ISMN: 9790501390113
 
Bearbeiter/Herausgeber: Pfefferkorn, Nick
Sprache(n) des Textteils: Deutsch, Englisch
Produktart: Spielpartitur(en)
Enthaltene Einzelstimme(n):

Violoncello

Erscheinungsform: Geheftet
Seitenzahl / Format: 40 S. - 31,0 x 24,3 cm

Urtext

 

Eduard Francks erste Sonate für Violoncello und Klavier in D op. 6 erschien 1846 im Verlag von Stern & Co. in Berlin und ist (laut Titelblatt der Erstausgabe) dem Grafen Mathieu Wielhorski gewidmet. Wielhorski war Cellist, einflussreicher Musikmäzen und Gründer der Kaiserlich-Russischen Musikgesellschaft in St. Petersburg. Robert Schumann widmete ihm 1845 sein Klavierquartett Es-Dur op. 47. Die vorliegende Sonate verweist auf Beethoven (den Schöpfer der Cellosonate) und Mendelssohn, wobei es bei Letzterem bereits zu einem vollkommen gleichberechtigten Zusammenspiel zwischen Klavier und Soloinstrument kommt. Dass sich auch Franck mit der heiklen Problematik der Klangbalance zwischen beiden Instrumenten auseinandersetzte zeigt seine Lösung, dass er das Cello entweder in der hohen Lage spielen lässt oder dem Klavier in der Tiefe ein zusätzliches Bassfundament liefert. Der zweite Satz der Sonate, das Andante, erschien bereits 1845 als Albumblatt und wurde für den Musiksammler Ludwig Landsberg in Rom geschrieben. 

 

Dem anmutigen, virtuos-verspielten Allegro in Sonatensatzform folgt ein melodiöses Adagio, ein echtes "Lied ohne Worte" nach dem Vorbild seines Lehrers Mendelssohn. Das leicht archaisierende Menuetto in D-Dur mit seinem witzigen Trio in D-moll vereint Beethoven’schen Gestus mit Mendelssohn’scher Grazie, was auch für das überaus temperamentvolle Finale gilt.

19,90 €
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