Daran erkennen wir, dass wir in Ihm bleiben - Kantate zum ersten Pfingsttag

 

Komponist/Autor:

Kuhnau, Johann

Verlagsnummer:

PF-2090
ISMN:

9790501393190 (Partitur)

9790501393282 (Klavierauszug)

 
Bearbeiter/Herausgeber: Erler, David
Sprache(n) des Textteils: Deutsch, Englisch
Produktart: Partitur
Enthaltene Einzelstimme(n):

-

Erscheinungsform: Broschiert
Seitenzahl / Format: 64 S. - 31,0 x 24,3 cm

Urtext

SSATB, 2 Vl., 2 Vla., 2 Ob., 2 Trp., Timp., Fag., B.c.

 

Die Kantate Daran erkennen wir, dass wir in Ihm bleiben ist für den ersten Pfingstfeiertag bestimmt. Ihr liegt ein Text von Johann Christoph Wentzel (1659–1723) zugrunde. Wentzel stammte aus Unterellen bei Eisenach, wurde 1695 als promovierter Mediziner zum Rektor der fürstlichen Landesschule nach Altenburg berufen und wechselte schließlich 1713 nach Zittau, wo er bis zu seinem Tod das Amt des Rektors am dortigen Gymnasium bekleidete. Seinen auf den 4. August 1703 datierten und in Altenburg gedruckten Jahrgang "Geistliches Brand-Opffer bestehend In einem Vorrath Christlicher Arien Nach Anleitung gewisser Biblischer Sprüche Auf alle Sonn-und Fest-Tage des gantzen Jahres gerichtet [...]" widmete er unter anderem „Hn. Joh. Kuhnau Chori Musici bey der |Stadt Leipzig Directori“. 

 

Es ist anzunehmen, dass Kuhnaus Komposition in zeitlicher Nähe zum Text entstand, sie fällt damit in seine ersten Amtsjahre als Leipziger Thomaskantor. Aufgrund seiner Vermutungen in Bezug auf einen möglichen gemeinsamen Kantatenjahrgang von Kuhnau und Georg Philipp Telemann auf der Basis der Textdichtung Wentzels schreibt Marc-Roderich Pfau: „Am einfachsten fügen sich alle sechs erhaltenen Kompositionen von Kuhnau und Telemann (bei Zugrundelegung einer sonntäglichen Abwechslung beider Komponisten) in das Jahr 1704.“ Kuhnau folgt bei seiner Komposition dem Aufbau der Wentzelschen Dichtung, variiert aber, wie es in etlichen seiner Kantaten zu beobachten ist, hier und da Details.  

 

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