Klavierquartett in E-Dur op. 41 "Quartett in einem Satz"

Komponist/Autor:

Franck, Richard

Verlagsnummer:

PF-2081
ISMN: 9790501390229
 
Bearbeiter/Herausgeber: Pfefferkorn, Nick
Sprache(n) des Textteils: Deutsch. Englisch
Produktart: Spielpartitur(en)
Enthaltene Einzelstimme(n):

Violine, Viola, Violoncello

Erscheinungsform: Geheftet
Seitenzahl / Format: 44/8/8/8 S. - 31,0 x 24,3 cm

Urtext

 

Die Entstehung des Klavierquartetts E-Dur op. 41 aus dem Jahre 1905, fällt in ein zeitlich und inhaltlich schwer abzugrenzendes Spannungsfeld. Obwohl es sich bei dem Zeitraum um die Jahrhundertwende um Richard Francks Blütezeit in Kassel handelte, stießen seine Werke, die mehrheitlich in der Spätromantik verwurzelt sind, auf die vor der Wende zum 20. Jahrhundert robust vorwärtsdrängenden, modernen Strömungen. Der Kritiker Otto Dorn charakterisierte Francks Kammermusik aus dieser Zeit als „feingestimmten Abklang der edelsten Romantik“. 

 

Das Quartett ist tatsächlich in nur einem Satz konzipiert wobei sich, in raffinierter Weise, die mehrsätzige Struktur durch die Tempovorschriften Allegro–Adagio–Allegro und Allegro ergibt, wodurch das Werk gleichzeitig an Kontur gewinnt. Der enge innere Zusammenhang der einzelnen Abschnitte entsteht durch das Wiederaufgreifen und die Weiterverarbeitung der Themen. Damals wie heute ist das Klavierquartett sehr beliebt. Bereits 1905 konstatierte die Casseler Allgemeine Zeitung: „ …es ist ungemein dankbar und stimmungsvoll geschrieben, voll poetischen Zaubers, blühender Farbenpracht und sprühenden Lebens. Stürmisch wie Wetteraufruhr, lieblich und lockend wie Frühlingswehen, blendend und züngelnd wie feurige Lohe durchzieht es die Instrumente. Voll Kraft, Temperament und Feinheit, in vollendeter Übereinstimmung der Auffassung, wurde uns das interessante Werk mitgeteilt.“ In ähnlicher Weise äußerte sich die Baseler Nationalzeitung vom 1. Juni 1907. 

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